* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt



* mehr
     Nur so ..
     Sprüche
     Gedichte
     Sprüche und bilder
     MEine beiden beste freundinen auf der welt^^
     Meine Freunde
     ma name
     About me
     ^^nur so nen jogge spreche aus erfahrung
     liebe auf den erst blick?
     Nervös vorm ersten date?
     Was ist und was beduetet liebe
     Love tipps
     41 Flirt-Tipps für Männer
     Ich liebe dich
     tennung bezihung kuss
     stratigie gegen liebeskummer
     Fürstenfeldbruck^^
     usingen^^ wer nicht weis wo es ist
     Alles was so wichtig ist im leben
     musik gruppen-bilder
     songtexte von Xavier naidoo
     sängerin und sänger
     FIlme
     10 gebote
     40 Gründe nichts zu essen
     100 tipps und tricks
     Anorexia nervosa
     pro ana was ist das?
     LOVE!!!!JUGENDSCHUTZGESETZ
     Magie hexen und so was^^
     Horoskop-test
     Zivilisation und Kultur
     existensfrage
     männerfeindlich
     Ein paar pic´s
     Handlesen
     Schicksal oder freier wille?
     Ein paar mangas
     Manga hallo!!!
     Comic zeichnen
     Manga-Bilder

* Links
     des der zweite teil meiner welt
     Des der dritte teil meiner welt
     Model-Kartei!
     Eisdisco^^ in frankfurt
     ^^Frankfurt-Lions^^
     Die Japanische kampfkunst
     das ist mein schatzi ein ganz guter freund von mia^^
     Das ist dana meine mauz






Unterschiedliche Ansichten

Sehr oft glauben Menschen, die fest an das Schicksal glauben, nicht an den freien Willen. Dann gibt es einige, die einen gewissen Erfolg in ihrer Arbeit hatten und die diesen als Ergebnis der Arbeit betrachten. Sie denken dann, wenn etwas existiert, dann der freie Wille, dass sie die Ergebnisse aufgrund der Arbeit erreicht haben, die sie getan haben. Dann gibt es diejenigen, die sich bemühten, aber nichts erreichten. Sie haben in diesem Fall das Gefühl, dass sie irgendetwas vom Erfolg abhält. Sie glauben dann, dass es so etwas wie Schicksal gibt, und dass es dieses Schicksal ist, was sie zurückhält. Viele Menschen glauben, Fatalismus sei eine Form von Faulheit und bezeichnen Schicksal als Aberglaube. Wieder andere gestehen dem freien Willen zu, ein Konzept, eine Vorstellung zu sein, dass aber in Wirklichkeit alles vom Schicksal bestimmt wird.

Die Idee des freien Willens hat ihre Bedeutung und der Glaube daran hat seinen besonderen Einfluss auf das Leben. Gleichzeitig hat auch die Vorstellung des Schicksals grundlegende Bedeutung.
Ein fester Plan?

Denkt man über Schicksal nach, so taucht die Frage auf, ob es einen festgeschriebenen Plan gibt, und ob jede Begebenheit im Leben aufgrund dieses Plans geschieht. Wenn nach diesem Plan vorgegangen wird, was ist die Grundlage des Plans und wer schreibt ihn fest?

Wenn es Gott ist, der diesen Plan festschreibt, inwieweit kann man ihn verantwortlich machen dafür, dass er einen Menschen glücklich und einen anderen unglücklich macht, einen groß, den anderen klein, den einen sich erfreuen lässt, während ein anderer leidet, auch wenn sie alle unter der gleichen Sonne leben und auf der gleichen Erde wandeln?

Wenn es nicht das Schicksal ist, sondern das Handeln des Menschen, ist es dann das Handeln der Vergangenheit, das die Gegenwart bestimmt - und wenn ja, inwieweit ist der Mensch dafür verantwortlich?
Eine Frage des Lebens...

Diese Probleme führen einen an die Tiefen des Mysteriums des Lebens. Sind diese Probleme einmal gelöst, ist ein großes philosophisches Problem gelöst.

Für einen Menschen ohne Macht über seinen Plan ist es besser, sich in die Hände Gottes zu geben. Je stärker man vom Schöpfer des Plans abhängig ist, um so besser ist man in der Lage, ihn selbst zu schaffen. Das ist wie bei einer Mutter, die es ihrem Kind nicht gestattet, alleine zu laufen, solange es noch nicht selbst laufen kann und auf die haltenden Hände der Mutter angewiesen ist. Selbst wenn sie es zulässt, dass das Kind alleine läuft, hält sie die Hände offen, damit es nicht fallen kann.
Der Weg aus der Abhängigkeit

Übernimmt ein Mensch die eigene Verantwortung in seine Hände, verliert er sozusagen die Abhängigkeit von Gott, der ihn hält, was Gott verantwortlich machte.

Danach kann sich daraus sein freier Wille entwickeln, der dann der Wille Gottes ist. Dadurch zeichnet sich der Unterschied zwischen dem heiligen Wesen und dem Wesen des Meister ab: Das Wesen des Heiligen ergibt sich ganz dem Willen Gottes, und das Wesen des Meisters ist es, Gottes Wille im eigenen freien Willen zu finden.
Unsere Zweifel und unser Hadern...

Sehr oft fragen wir uns, warum es soviel Leid gibt, als würden die Menschen bestraft, wenn es Gott gibt und Gott die Liebe, die Gnade und das Mitgefühl ist. Es ist unsere begrenzte Sicht der Dinge. Wären unsere Augen offen und wir in der Lage, tiefer zu blicken, würden wir erkennen, dass es in Wirklichkeit so etwas wie Bestrafung nicht gibt. Die Gnade Gottes ist in allen Dingen, wir bezeichnen aber nur das, was wir erkennen und verstehen können als Gnade Gottes.

Was wir nicht erkennen oder verstehen, halten wir für eine Strafe Gottes. Gleich ob Eltern ihr Kind schelten oder liebkosen, in beidem drückt sich ihre Liebe aus, nichts anderes. Ganz so wie es Tagore sagt:

"Wenn du mich auf einen höheren Ton stimmst, so spüre ich Schmerz. Aber ich weiß, Oh Herr, der Schmerz ist, um mich richtig zu stimmen."

Wenn wir anfangen, zur Ruhe zu kommen und Frieden zu finden, unseren Willen dem Willen Gottes ergeben, so erkennen wir die Liebe Gottes in allen Dingen und können nie wieder denken, Gott wäre etwas anderes als Liebe. Aus diesem Grund denkt der Sufi von Gott nicht immer als dem Schöpfer, dem König oder dem Richter, sondern von Gott als dem Geliebten, dem Liebenden und der Liebe selbst.
Viele Menschen haben vorgefertigte Meinungen und bauen diese Meinungen wie eine Wand vor sich auf. Sie versuchen nicht, weiterzudenken und sind zufrieden mit dem, was sie darüber wissen.
Unser Lebensplan

Ohne Zweifel wird der Mensch mit einem Plan geboren, der im Leben zu erfüllen ist. Nicht nur seine Instinkte, Fähigkeiten und Begabungen finden sich darin, sondern auch der ganze Plan darüber, wie sich sein Leben entwickeln wird. Im Osten gibt es ein Sprichwort, das besagt, man kann von den Fußsohlen eines Säuglings sein Leben ablesen. Selbst die kleinen Füße eines Säuglings zeigen die Zeichen des Planes, dem es sein Leben lang folgen wird.
Eine Geschichte

Es gibt eine Geschichte, die Licht auf die Beziehung zwischen Schicksal und freiem Willen wirft:

Es gibt den Glauben im Osten, dass ein Kind nicht eher geboren wird, bis Engel kommen und den ganzen Plan seines Schicksals auf seine Stirn schreiben.

Nun war einmal ein Seher, der im Hause eines reichen Mannes als Pförtner arbeitete. Dieser Pförtner war ein wunderbarer Mann. Er sagte an der Tür, sobald die Engel erschienen "Halt, wohin des Weges? Ich bin hier der Herr, Ihr könnt nicht hereinkommen, es sei denn, Ihr versprecht, mir von dem Plan zu erzählen."

Die Engel erzählten ihm den Plan für die beiden Söhne, die in dem Haus geboren wurden und der Pförtner schrieb nieder, was geschehen würde.

Nach einiger Zeit starben die Eltern. Sie waren reich, hatten aber ihr Geld aus dem einen oder anderen Grund verloren. So mussten die Kinder ihr Heim verlassen und hatten keine Zuflucht. So nahm der alte Pförtner die Pflicht auf sich, nach den Kindern zu sehen. Sobald sie aber etwas größer waren ging jedes von ihnen in ein anderes Land.

Eines Tages dachte der Pförtner, dass es seine Pflicht wäre, sich auf den Weg zu machen, um nach ihnen zu sehen. So machte er sich auf den Weg und traf eines der Kinder als Pferdepfleger an. Er fühlte Mitleid. Er ging auf den jungen Mann zu und sprach "Es war nicht zu vermeiden, du warst bestimmt zu sein, was du bist. Aber ich möchte dir einen Rat geben, denn es macht mich traurig, dich, in dessen Haus es so viele Pferde gab, als Pferdepfleger arbeiten zu sehen. Hier hast du etwas Geld, gehe in eine andere Stadt und versuche dort als Pferdetrainer zu arbeiten. Dir werden die Pferde der reichen Menschen zum trainieren anvertraut und ich bin sicher, du wirst erfolgreich sein."

Der junge Mann fragte, ob er etwas anderes tun könne. "Nein, dies ist der einzige Weg. Du würdest für den Rest deiner Tage ein Knecht bleiben, wenn ich dir dies nicht gesagt hätte. Du kannst nichts anderes machen, es ist die einzige Türe, die dir offen steht. Tu es und du wirst Erfolg haben."

Der junge Mann tat wie im geheißen wurde und war sehr erfolgreich. Der Pförtner ging zu dem anderen Sohn und fragte ihn "Wie sind die Umstände deines Lebens?"

"Meine Umstände? Ich schleiche durch die Wälder, fange Vögel um sie in der Stadt zu verkaufen, aber ich verdient kaum genug Geld zu überleben."

In dieser Zeit war es Mode unter Königen, sich einen bestimmten Vogel als Haustier zu halten. Dieser Vogel wurde Shabaz, der Königsvogel genannt. So sprach der Pförtner zu ihm "Du darfst nicht nach gewöhnlichen Vögeln suchen, suche nur nach diesem einen Vogel, dem Shabaz."

Der Junge antwortete " Wenn ich ihn aber nicht finde, so werde ich verhungern und sterben!"

Der alte Pförtner erwiderte "Du wirst mehr Glück haben, wenn du auf mich hörst. Du musst dich nicht verändern, du wirst noch immer Vogelfänger sein. Aber du fängst Shabaz. Ihn kannst du für Millionen verkaufen. Es ist dieser Vogel, den du fangen sollst."
Den Rahmen füllen

Die Geschichte zeigt uns, was der Seher tut. Ein spezieller Plan wurde für diese beiden jungen Männer festgeschrieben, doch gleichzeitig gab es einen Rahmen, in dem der freie Willen arbeiten konnte, wenn auch innerhalb dieses Plans. Hätten sie diesen Spielraum nicht erkannt, hätten sie ihr unglückliches Leben fortgeführt.

Dies ist eine große Lektion und die, die diese verstehen können, werden unglaublich davon profitieren. Sa'adi, der große persische Poet sagte

"Jede Seele ist für einen großen Zweck geboren und das Licht dieses Zwecks ist in dieser Seele entzündet."
Also: Festgeschrieben oder beeinflussbar?

Es gibt Zeiten, in denen uns ein angenehmes Leben zuteil werden soll, erfolgreich, mit allem was wir uns wünschen. Und da gibt es andere Zeiten, wo wir ohne auskommen müssen, wir können nichts dagegen tun. Ist das etwas, womit ein Mensch geboren wird, oder ergibt es sich aus den Handlungen auf Erden?

Beides.

Stellen sie sich einen Künstler vor, der eine gewisse Vorstellung von seinem Bild hat. Im Malen des Bildes wird er so inspiriert, dass er das Gefühl bekommt, das Bild zu verändern. Wenn er dann weiter malt, verändert es sich vielleicht so sehr, dass es nur sehr wenig mit dem Bild zu tun hat, das er ursprünglich malen wollte. In gleicher Weise kann das Leben durch Handlung verändert werden. Richtiges Tun, eine gute Tat schaffen Kraft und Kreativität und könne viel weiter führen, als menschliche Vorstellungen.
Der Mensch als Maschine und / oder als göttliches Wesen

Der Mensch trägt zwei Aspekte in sich: Der eine ist das mechanische Wesen, in dem er nichts ist als eine Maschine, kontrolliert von den Umständen, den Eindrücken, äußeren Einflüssen. Wenn alles mechanisch wirkt, bewegt er sich sein Leben lang entsprechend. Er hat keine Macht über die Umstände, er ist nur ein Werkzeug der Umstände. Je betonter dieser Aspekt ist, desto weniger entwickelt sich der Mensch.

Aber da ist noch ein anderer Aspekt im Menschen, der kreativ ist, indem er zeigt, dass er nicht nur ein Teil von Gott ist, sondern auch mit Gott verbunden, denn sein innerstes Selbst ist Gott. Seien Sie deshalb nicht überrascht, wenn Sie Geschichten von Weisen, Meistern, Heiligen und Propheten hören, deren Ruf den Kosmos bewegte und durch deren Willen ganze Völker sich nach ihrem Wunsch bewegten.

Man läuft, rennt, fliegt oder kriecht, doch alle laufen auf der einen Erde unter der gleichen Sonne und alle werden Menschen genannt. Dennoch gibt es keinen Menschen, der nicht einen Funken dieser Macht in sich trägt, der nicht die Möglichkeit hätte, die Umstände aus freiem Wille zu verändern, wenn er nur erkennt, was es ist. Die Abwesenheit dieser Erkenntnis lässt den Menschen zu einer Maschine werden.
Über den Einfluss anderer Menschen

In bezug auf das Schicksal des Menschen ist es nicht nur sein Handeln, das sein Leben verändern kann, sondern auch das Denken eines anderen Menschen.

Ich habe zum Beispiel viele Fälle gesehen, in denen die liebende Mutter nicht erfreut war über das Wachsen ihres Kindes, das sie nicht zufriedenstellte. Dies wird es immer auf die eine oder andere Weise leiden lassen. Das Kind kann sich zu einem gebildeten Menschen entwickeln, einen fähigen Menschen, wenn es aber seiner Mutter keine Zufriedenheit geben konnte, so ist dies schon genug, um Pech zu haben.

Eine genauere Studie wird einem zeigen, wie dies funktioniert, aber seit der Kindheit sind wir so von unserem eigenen Leben, unseren eigenen Interessen gefangen, dass wir gar nicht weiter darüber nachdenken, wie sehr wir von den Gedanken und Gefühlen der Menschen um uns herum beeinflusst werden.
Was wir geben, bekommen wir zurück

Ein reicher Mensch, der mit seinem Diener unzufrieden ist, hart mit ihm spricht oder ihn schlägt, wird nicht gleich eine Wirkung bemerken. Aber vielleicht sind die Gefühle dieses Dieners, der von ihm abhängig ist und nirgendwo sonst hin gehen kann verletzt. Doch wenn der reiche Mann in sein Büro geht, um seine Geschäfte zu erledigen, wird er den Nadelstich zurückbekommen, den er ausgeteilt hat. Er weiß es nicht, er glaubt, einem Diener einen Nadelstich verpasst zu haben, der nicht in der Lage ist sich zu wehren. Irgend jemand anderes bringt den Nadelstich zurück, ohne dass der reiche Mann erkennt, dass dies die Antwort auf sein Tun ist.
Und so beeinflussen wir unser Schicksal

Wenn es eine Wohnstätte Gottes gibt, dann in den Herzen der Menschen. Wird das Herz falsch berührt, hat das einen Einfluss auf das Schicksal. Man merkt gar nicht, wie sehr das Schicksal durch das Gefühl eines anderen Menschen beeinflusst werden kann, stärker noch als durch unsere eigenen Gefühle.

Ein großer Philosoph, Asif, sagte

"Oh meine Ignoranz, an dem Tag, an dem du vergehst, wird sich mein Herz öffnen, und das ganze Universum wird zu einer Luftblase im Ozean meines Herzens."

Begrenzung, Kleinheit und Mangel an Perfektion sind das Ergebnis von Ignoranz. Ist das Herz aber offen, ist das ganze Universum in ihm, die Quelle des Schicksals, sind seine Geheimnisse und Mysterien in der Hand des Menschen.
Wie soll man also an Schicksal und freien Willen glauben?



Siehe auch

Weitere Inspirationen von Hazrat Inayat Khan: Was im Leben gesucht wird


Über das Schicksal denkt man am besten, dass alles Unangenehme, durch das wir in der Vergangenheit gingen, der Vergangenheit angehört, und dass wir davon frei sind. Über den freien Willen denkt man am besten, indem man sich vor Augen hält, dass alles was auf uns zukommt, alles was vor uns liegt, dem freien Willen entspringt.



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung